Auszüge

Aus dem Inhalt:
Die markierten Titel sind Leseproben!


Prolog: Judith Kriebel, Zwischen gestern und morgen


O. "Owi lebt..." - Einleitung und Abgrenzung



I. Nieder mit dem Krippenspiel – Kritische Reflexionen eines Theater-Machers in der Schule


1. "So ein Theater..." – Spezifika des Schultheaters

1.1. Ein dramaturgisches Credo vorweg – von Peitsche und Sucht

1.2. "Wer suchet, der findet" oder das Spiel vor dem Spiel

1.3. Ganz schön hart, die "Bretter, die die Welt bedeuten"

1.4. Zur Rolle des Spielleiters: "Obacht, gib Obacht!"

1.5. "Wenn man nicht alles selber macht" – von Teamarbeit und Führung

1.6. "Hereinspaziert": Theater und Öffnung von Schule


2. "Vorwärts, und nicht vergessen..." – Die Theater-Menschen- Maschine

2.1. "Willkommen im Club": das Wir-im-Theater-Gefühl

2.2. "Es gibt nichts Gutes, es sei denn...": Wir-Sein heißt Wir machen

2.3. "Schau mir in die Augen, Kleines": das ultimative Theaterfeeling


3. "Alles kein Problem" oder das Kaczmarek-Prinzip: Geheimnisse der Organisation

3.1. Der Vorlauf oder Wie man das Pferd vom Schwanz aufzäumt

3.2. Der Durchmarsch oder "Wer zuspät kommt, den bestraft das Leben"

3.3. Der Endspurt und das Ziel

3.4. Auslauf muß sein



II. Augen-Blicke – Inszenierungsberichte aus 15 Jahren


1. Vorbemerkungen und Übersicht


2. Dokumentation: Plakat – Besetzung – Inszenierungsbericht -
Kritische Bilanz - Schüler- und Lehrerbeiträge – Pressespiegel



2.1. Inszenierungen am Gymnasium Kreuzgasse, Köln:

Projekt 1: (1986) Luigi Pirandello, Sechs Personen suchen einen Autor

Projekt 2: (1987) Peter Weiss, Marat/Sade
( Einladung zur Kölner Schultheaterwoche )

Projekt 3: (1988) Yvan Goll, Methusalem
( Einladung zur Kölner Schultheaterwoche )

Projekt 4: (1989) Arthur Miller, Hexenjagd

Projekt 5: (1990) Kabarett zur Deutschen Einheit

Projekt 6: (1990) Bertolt Brecht, Die Heilige Johanna der Schlachthöfe
( mit Rolf Wichert )


2.2. Inszenierungen am Albertus-Magnus-Gymnasium, Bensberg

Projekt 7: (1992) Max Frisch, Die chinesische Mauer
( mit Ingelore Ebeling; Einladung zur Kölner Schultheaterwoche )

Projekt 8: (1993) Der wunde Punkt – Kabarett zum Zeitgeschehen

Projekt 9: (1993) Deutschland einig Freizeitpark ( Kabarett )

Projekt 10: (1994) Kabarettschnittchen aus 100 Jahren

Projekt 11: (1995) Alain Robbe-Grillet, Djinn
( Mulitmediaprojekt mit Helmut Schulte )

Projekt 12: (1995/96) Judith Kriebel, Stück ohne Namen - Frauen in Auschwitz
( Einladung zur Kölner Schultheaterwoche und zum Internationalen Theaterworkshop in Auschwitz/Polen )

Projekt 13: (1997) Frank Wedekind, Frühlings Erwachen
( mit Annette Piel; Einladung zur NRW-Landesschultheaterwoche )

Projekt 14: (1998) Soirée "Sartre²", Das Spiel ist aus/Geschlossene Gesellschaft
( mit Helga Ritter )

Projekt 15: (1999) Peter Weiss, Marat/Sade (II) ( mit Helga Ritter )



III. "Do you remember?..." – Geschichten hinter den Geschichten (exemplarische Episoden )

O. Vorbemerkungen und Synopse

1. Augenblicke machen süchtig oder Wimpernschläge sind auch Schläge

2. Madame Pace leibhaftig oder der rettende Souffleur

3. Beziehungskisten, der Sperrmüll im Theater?

4. "Können Sie mal unterschreiben?" oder Die Geister, die ich rief...

5. Im Fallwind der Domtürme

6. "Zeigt her Eure Füße" oder Rekruten für die Kunst

7. Hysterie, bleiche Mädchen und süße Riegel

8. In die Knie oder Vom Ende einer Biertischgarnitur

9. Tünnes, Schnitt(s)chen, Neonazis: Kabarett mit Hindernissen

10. Totes Kind auf städtischem Pflaster oder Müllmann in Not

11. "Ich spiel' das nie wieder" – von der Übermacht der Realität und ihrer Bewältigung

12. Deko, Feuerwehr und gute Fee: vom Glück im Supergau

13. "Va bene, principale." Ihr Auftritt, Signore Dell'Angelo!

14. "Tach zesammen" – Auf dem Cimetière Montparnasse in Paris

15. Von Pferden und Peitschen: Theater auf Abwegen



IV. "Menschen, Zahlen, Sensationen..."

1. Mitwirkende ( Projektbeteiligungen )

2. Aufführungen/Orte und Zuschauer

3. Lieder/Einspielungen

4. Probenzeiten

5. Trophäen

6. Danksagungen

7. Bibliographische Hinweise



Widmung

Meinem Vater, dem ich auch im Theater so viel verdanke und der doch keine meiner Inszenierungen erleben durfte

Meiner Frau, die "trotz alledem" immer noch bei mir ist

Meinen Kindern, die mich in allen Probenstunden vermißten, oder auch nicht...

Meinen Schülern, denen ich meine Liebe zum Theater und zu meinem Beruf zu verdanken habe


"Warum interessieren sich die Affen im Zoo für den alltäglichen Auftritt der Menschen jenseits des Geheges, an der Rampe? Die Affen spüren, daß ihnen die Menschen ähnlich sind, und doch haben sie Lebensmöglichkeiten, die für die Affen Utopie bleiben müssen. Dennoch bleibt die Neugierde in den Affen ungebrochen."

Martin Frank (1998), in: Elinor Lippert, (1998), S.109
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